Wie kann ich Schnecken dauerhaft aus meinem Garten vertreiben?

Nacktschnecken können richtige Biester im Garten sein!  Vor allem im Frühjahr, wenn man sich auf  den Neuaustrieb der Stauden, Blumenzwiebeln, Gemüse usw. freut und auf die bevorstehende „Blühende Landschaft“ oder die „bevorstehende Ernte“, leisten Schnecken bei entsprechend feuchten Standortbedingungen schon in einer Nacht ganze Arbeit,und fressen oft ganze Pflanzen sogar ratzeputz ab oder durchlöchern die Blätter der betroffenen Pflanzen durch gezielten Fraß wie einen schweizer Käse.

NacktschneckeStauden wie Campanula,Salate,Paprika,Tomaten,Zucchini oder sonst. Gemüsesorten  werden gerne komplett abgefressen und können sogar absterben.

Eines der Hauptprobleme bei den Schnecken ist,das diese keine fest gelegten Paarungszeiten haben und sich das ganze Jahr hindurch fort pflanzen können. Besonders lieben sie natürlich eine feuchte Witterung.

Um zu verhindern,das verschiedene Pflanzen geschädigt und sogar zerstört werden gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Schneckenzäune
Sie sind, bei richtiger Installation, eine sichere Abriegelung gegenüber Schnecken,aber meist viel zu umständlich,da es wesenlich einfachere Möglichkeiten gibt,sich dieser Plagegeister zu erwehrenn.

Es gibt im Handel diverse,spezielle Ausführungen aus Kunststoff, Metall oder Holz, die alle nach dem gleichen Abwehrschema ausgestaltet sind,was unserer Meinung nach alledings Geldverschwendung ist.

Durch nach außen abgewinkelte Außenkanten können die Schnecken diese Hindernisse nicht überwinden. Allerdings müssen die Zäune sehr korrekt auf gestellt werden und schon kleine Lücken führen dazu,das sich diese Schädlinge durch mogeln und dan manuell beseitigt werden müssen.

Schneckenfeindlicher Untergrund
Schnecken bestehen zu 85 % aus Wasser und können sich nur auf entsprechend glatten, feuchten Untergründen fortbewegen. Ein rauer Bodenbelag aus Sand, Sägemehl,Mulch, spitzen Steinen o.ä.  erschwert ihnen die Fortbewegung kolossal.

Beim Überqueren verlieren sie zu viel Feuchtigkeit und machen kehrt. Allerdings sollten Sie die genannten Materialien nicht übertrieben stark ausbringen, da Sie sonst das Bodengefüge negativ beeinflussen könnten.

Man kann auch die so genannten „Salzfallen“ auf stellen,as allerdings nur funktioniert wenn es nicht regnet. Hierzu einfach Salz um die Pflanzen herum streuen,da die Schnecken durch den wasserentzug,den sie beim überqueren dieser Barriere zu gefügt bekommen, ein gehen unddann ab gesammelt werden können.

Nützlinge fördern
Auch Schnecken haben eine Vielzahl natürliche Feinde.  Viele Vogelarten und vor allem der Igel sind unerbittliche Schneckenjäger.  Bieten Sie beispielsweise den Igeln die bekannten Unterschlupfmöglichkeiten in Form von z.b. Ast,-oder Laubhäufen im Garten.

Bierfallen (etwas aus Großmutters Trickkiste)
Ein heute schon klassisches Bekämpfungsmittel sind Bierfallen. Hierbei werden leere Plastikbecher außerhalb der Beete ebenerdig in den Boden eingegraben.
Dieser wird dann mit Bier gefüllt. Die Becher sllten täglich kontrolliert&geleert werden.

Schneckenkorn
Bewährtes Bekämpfungsgift auf natürlicher Basis, das Nützlinge und Haustiere schont. Achten Sie unbedingt auf die Packungshinweise zum Ausbringen der Körner. Schneckenkorn ist in jedem Baumarkt und Raiffeisenmarkt frei erhältlich.

 Eigelege beseitigen – Die Nachkommenschaft im Keim ersticken
Schnecken pflanzen sich den ganzen Sommer über fort. Jedes Tier kann bis zu 400 Eier ablegen. Dies geschieht meist häufchenweise. Falls Sie kleine weißen, düngerkorngroßen Kügelchen im Garten entdecken, handelt es sich wahrscheinlich um Schneckeneier.

Vernichten Sie die Eier, damit schwächen Sie die Folgegenerationen oder verhindern sie bei gewissenhaftem vorgehen sogar ganz.

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